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Erweiterung Waldfriedhof Höhenkirchen


Auftraggeber

Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Lage

85635 Höhenkirchen-Siegertsbrunn Ortsteil Höhenkirchen

Zeitraum

2008 - 2009

Bearbeitungsfläche

7.700 m²

Leistungsphasen

1 - 9


Der vor ca. 30 Jahren angelegte Waldfriedhof in Höhenkirchen-Siegertsbrunn wurde von 2008 bis 2009 entsprechend dem Bevölkerungswachstum der Gemeinde durch einen neuen Friedhofsteil von ca. 7.600 m² erweitert. Gleichzeitig wurde nördlich des eigentlichen Erweiterungsgeländes ein neuer Containerstellplatz für Friedhofsabfälle mit insgesamt ca. 100 m² angelegt.
Das Erweiterungsgelände liegt eingebettet zwischen Waldflächen und dem Gehölzbestand des bestehenden Friedhofs. Es wird über zwei Stichwege mit dem Wegenetz des bestehenden Friedhofs verbunden. Außerdem wurden bereits Wegeanschlüsse für eine zusätzliche Erweiterungsfläche nach Westen hin vorgesehen. Alle Wege sind auf eine Breite von 3,00 m festgelegt. Als Wegebelag wurde eine wassergebundene Wegedecke gewählt und mit Großsteinzeilen eingefasst.

Innerhalb der Grabfelder werden die einzelnen Gräber über Rasenwege erreicht. Insgesamt wurden 443 Grabstellen als Mischung aus Einzelgräbern, Doppelgräbern, Urnengräbern und Waldgräbern geschaffen. Bei allen Flächengräbern wurden Streifenfundamente für die Grabsteine erstellt.
Entlang der Wege wurden 4 Schöpfstellen mit je einem Granitbecken und einem Gießkannenhalter vorgesehen. Die Schöpfbecken stehen auf Flächen aus Granitpflaster welche an die Wege angrenzen.

Als weitere Ausstattung wurden 8 Sitzbänke und 8 Gitterkörbe für Kleinabfälle erstellt. Außerdem wurde ein neues 5,00 m hohes Holzkreuz errichtet.
Zu den jeweiligen Waldseiten im Süden und Nordwesten hin wurde das Gelände mit einem 1,25 m hohen Maschendrahtzaun eingefriedet. Im Bereich des neuen Nebeneingangs wurde als Fortsetzung der bestehenden Friedhofsmauer ein berankter Stahlgitterzaun mit 3,00 m breitem Zugangstor errichtet.

Um den natürlichen Eindruck einer Waldlichtung nicht völlig aufzugeben, sollte sich die innere Bepflanzung des neuen Friedhofsteils größenmäßig der vorhandenen hohen Rahmenpflanzung unterordnen. Im Inneren des Friedhofs wurden deshalb Gruppen von Hochstämmen heimischer Baumarten gepflanzt welche der 2. Wuchskategorie angehören. Die Untergliederung der einzelnen Grabfelder wurde durch Pflanzungen mit heimischen Sträuchern erreicht. Darüber hinaus wurde ein Rahmengrün aus heimischen Sträuchern zum Bestand geschaffen.