Hallenbad Ismaning


Auftraggeber

Gemeinde Ismaning

Lage

85737 Ismaning

Zeitraum

2013 - 2014

Bearbeitungsfläche

4.200 m²

Leistungsphasen

1 - 9


Das bestehende Hallenbad wurde abgebrochen und durch einen hochmodernen Neubau mit rund 2.600 m² Grundfläche ersetzt. Die ebenfalls neu angelegten Freianlagen mit ca. 4.200 m² binden das neue Gebäude in den umgebenden Bestand ein und bilden den Übergang zum Gelände der Mittelschule und Realschule, des Torfbahnhofs und des Bürgersaals.

Durch den neuen organisch gestalteten Baukörper hoher Attraktivität ergab sich für den Gesamtraum eine völlig neue Situation, die auch von Seiten der Landschaftsarchitektur entsprechend begleitet werden musste.
Dabei galt es die neuen Formen des Gebäudes aufzunehmen, in die Flächen zu übertragen bzw. weiter zu entwickeln, um einen harmonischen Übergang in den Bestand zu schaffen an den auch künftig die zwingend notwendige Neugestaltung des Mittelschulgeländes anschließen kann.

Die Erschließung der Gesamtanlage für Besucher, Rettungsdienste, Ver- und Entsorgung erfolgt über einen Rundweg aus Betonpflaster.
Bei der Gestaltung der Flächen im Bereich des Haupteingangs und der Restaurantterrasse wurden bewusst durch die Glasfassade erkennbare Linien des Gebäudeinneren aufgenommen und in der Freifläche fortgeführt.

Als Belagsmaterialien wurden hier Betonplatten vorgesehen die, bezogen auf das Verlegeraster, den Innenraum in den Außenbereich fortführen. Materialgleich, bezogen auf die Oberfläche, sollten sowohl die Betonblöcke sein, die das Hochbeet an der Terrasse umfassen, als auch die Mauerscheiben (Winkelstützmauern) im nordwestlichen Lichtgraben.
Die Fläche vor dem Einbringschacht im Osten des Gebäudes muss als Umschlagfläche für die angelieferten Chemikalien, statt mit Plattenbelag mit einer dichten säurebeständigen Betonplatte ausgestattet werden.

Der Traufbereich wurde mit gesägtem Granitpflaster gepflastert und zwar in Reihen parallel zur Gebäudeaußenlinie. Eingefasst wurde die Traufe durch eine Großsteinzeile gleichen Pflasters.
Als weitere befestigte Fläche ist das Rasengitterpflaster im Bereich der Fahrradabstellfläche zu erwähnen.

Außer den 20 Fahrradbügeln im Nordwesten der Anlage waren nur noch 4 Abfallbehälter als weitere Einbauten vorgesehen.

Das Gebäude wurde durch verschiedene Gehölz- und Staudenpflanzungen eingegrünt. Die Wahl der Gehölze berücksichtigt vor allem die Standortverhältnisse mit hoher Abstrahlwärme von umgebenden Gebäuden und befestigten Flächen sowie der großflächigen Glasfassade des neuen Hallenbades.

Unterbrochen wurden die Pflanzflächen nur durch notwendige Pflasterungen im Bereich Ver- und Entsorgung bzw. durch freie Rasenflächen im Bereich der Notausgänge.

Den Süden des Freigeländes bildet eine große baumbestandene Rasenfläche.